Gewählt und bereit: Unsere neue Mitarbeitervertretung im Überblick.
Frühsommerliche Temperaturen nicht nur für unsere Pfarrei St. Zeno Radolfzell
Die Gemeindeversammlung benannte das Team.
Die am 3. Mai gewählten Vertreter des Gemeindeteams Zizenhausen
Das Gemeindeteam von Radolfzell auf neuen Wegen
Alter Segensbrauch im Hegau
Mitfahrgelegenheit zum Kongress nach Augsburg, 19.–21. Juni 2026
Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung absolviert er ein einjähriges Praktikum in der Pfarrei St. Zeno
vom Freitag, 19. Juni bis Sonntag, 21. Juni in der Wallfahrtskirche Schienen
Der Salvatorianer war in Radolfzell geboren
Kunstinstallation H E I M W E H von Carola Faller-Barris
 

Zwischen Taschentuch und Osterlicht

 
Wenn man dieser Tage durch unser Pfarrbüro geht, hört man es an allen Ecken: Es wird gehustet, geschnupft und gegen die hartnäckige Frühjahrsmüdigkeit angekämpft. Wir sind gerade alle ein bisschen angeschlagen. Dazu kommen Themen, die uns emotional fordern: Viele Beerdigungen in der Gemeinde gehen uns nah. Welt- und wirtschaftspolitische Themen fordern uns alle ständig. Und dann schneit es nochmal mit großen Flocken – da fühlen sich der Beginn und die Leichtigkeit des Frühlings noch etwas fremd an.

Und doch: Draußen schieben sich die Krokusse durch den Boden. Das Leben wartet nicht, bis wir wieder ganz gesund oder alle Sorgen verschwunden sind. Es findet jetzt statt.

Der Philosoph Jürgen Habermas hat in seinen Reflexionen über die moderne Welt darauf hingewiesen, dass wir eine „Sensibilität für die eigene Verletzlichkeit“ brauchen.

Resilienz bedeutet in diesem Sinne nicht, einfach „hart“ zu sein oder alles wegzulächeln. Wahre Widerstandskraft entsteht dort, wo wir unsere eigene Vulnerabilität, unsere Verwundbarkeit, anerkennen.

Die Tage der Karwoche und Ostern bedeuten für mich genau das: Schwierigkeiten, Verletzlich- und Verwundbarkeit nicht zu umgehen, sondern sie zu tragen und ertragen – bewusst aushalten.

Vielleicht ist dieser Frühling eine Einladung, die eigene Zerbrechlichkeit nicht als Makel, sondern als Teil unseres Menschseins zu sehen. Einander das Taschentuch zu reichen, die Unsicherheit zuzulassen und trotzdem gemeinsam den Blick nach vorne zu richten – in der Gemeinschaft, in den Gottesdiensten, im Glauben, in der Familie, in der Musik und im ganz normalen, verschnupften Alltag.

Lassen wir uns von dieser österlichen Zuversicht anstecken. Suchen wir das Leben dort, wo es gerade – trotz allem – aufblüht.
Ich wünsche Euch und Ihnen eine gesegnete Osterzeit!

Marcus Lechner
Referent für Kommunikation in der Katholischen Kirche Bodensee-Hegau
 
  
Sa. 06.06.2026
10:10
mit André Simanowski, Kreuzlingen
Münster ULF
Radolfzell
Di. 09.06.2026
19:00
Schwerpunkt Website
Meinradshaus
Radolfzell
So. 14.06.2026
18:30
Konzert der Münstermusik Radolfzell
Münster ULF
Radolfzell
Fr. 19.06.2026 -
So. 21.06.2026
in der Wallfahrtskirche Schienen
St. Genesius
Öhningen-Schienen
So. 21.06.2026
18:00 - 21:00
Bodensee
Sa. 27.06.2026
09:00 - 16:00
Meinradshaus
Radolfzell
So. 28.06.2026
11:30
St. Oswald
Stockach
Mo. 29.06.2026
19:30
Öffentliche Sitzung
Friedrich-Werber-Haus
Radolfzell
Sa. 04.07.2026
06:00 - 21:30
zu Bruder Klaus und Dorothee
Sachseln und Flüeli, Schweiz
Sa. 04.07.2026
10:10
mit Simon Froberg, Tübingen
Münster ULF
Radolfzell
So. 26.07.2026
18:00 - 21:30
Ökumenische Gottesdienste auf dem Bodensee
Kirchenschiff; Zustieg in Bodman
Sa. 01.08.2026
20:00
mit Jens Wollschläger, Tübingen/Mainz
Münster ULF
Radolfzell